Genaueres folgt!
Sonntag, 28. Juni 2015
So, gepackt is...
...lang dauert´s also nicht mehr.
So sieht das gute Stück aus wenn er voll beladen ist. Wiegt so wie er da ist 5383g. Fehlt aber noch die Verpflegung.
Genaueres folgt!
Genaueres folgt!
Freitag, 12. Juni 2015
Das Zelt ist da, das Zelt ist da!!
Ratet mal!! Genau, das Zelt ist da! Ich habe lange überlegt, welches es werden soll. Als ich mich dann für das Tarptent Protrail entschieden habe, habe ich versucht es mir aus den USA mitbringen zu lassen. Das wäre ca. 80€ günstiger gewesen, hat aber nicht geklappt. Nun, dann doch in Deutschland bestellt. Das gute Stück wiegt nur knapp 800g. Als Gestänge dienen die Wanderstöcke. Unten noch ein paar Bilder vom ersten Testaufbau. Alles noch nicht perfekt, muss noch die einzelnen Schnüre etc. einstellen damit das Ding dann auch straff steht. Will mich dann kommende Woche mal an einer Probenacht versuchen.
Nun ist meine Ausrüstung übrigens fast komplett. Neben 1-2 Kleinigkeiten fehlen nur noch der Schirm (aber gestern bestellt) und der mp3 Player (bereits einem im Auge). Wiegt alles zusammen ohne Verpflegung mit 6678g (5154g im Rucksack) zwar etwas mehr als ich erhofft habe, aber auch das wird sich einpendeln. Nun noch ein passender Starttermin und ab dafür!

Nun ist meine Ausrüstung übrigens fast komplett. Neben 1-2 Kleinigkeiten fehlen nur noch der Schirm (aber gestern bestellt) und der mp3 Player (bereits einem im Auge). Wiegt alles zusammen ohne Verpflegung mit 6678g (5154g im Rucksack) zwar etwas mehr als ich erhofft habe, aber auch das wird sich einpendeln. Nun noch ein passender Starttermin und ab dafür!
| Reichlich Platz innen. Kann entspannt liegen! |
| Noch etwas locker alles, aber wird schon! |
Sonntag, 17. Mai 2015
I´m still alive...
...um mal Pearl Jam zu zitieren. Nun, ich lebe noch, war in letzter Zeit nur sehr in die Arbeit eingebunden. Aber keine Angst: der Plan steht noch! Ich bin jetzt noch bis Anfang Juni beschäftigt. Zwischenzeitlich sah es so aus, als ob ich eine Anschlußbeschäftigung gehabt hätte, für die es sich gelohnt hätte den Start um weitere 2 Monate zu verschieben. Daraus ist aber nichts geworden, sodass ich dann eigentlich im Juni los könnte. "Eigentlich" weil durchaus noch das eine oder andere Angebot kommen kann, das geht bei mir ja meist recht fix von einen Tag auf den anderen. Aber warten wir mal ab!
Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel Neues. Ich bin stetig dabei meine Ausrüstung zu optimieren. Mittlerweile geht das aber nur noch um Details. Einige neue Teile sind auch angekommen:
Neue Wanderstöcke:
Hier habe ich mir aus England ein super leichtes Paar von Alpkit mitbringen lassen (danke Patrick). Die Dinger sind aus Carbon und wiegen zusammen gerade einmal 260g! Ich hoffe, dass sie dadurch nicht zu instabil sind und mir irgendwann wegbrechen aber sie machen einen soliden Eindruck.
Windjacke:
Eine Windjacke hatte ich ursprünglich nicht vorgesehen aber einige gute Tipps von Lesern hier haben mich dann doch überzeugt. Dadurch bin ich vor Wind geschützt und bis zu einem gewissen Grad vor Regen. In Kombination mit meinem Fleecepulli darf es dann auch ruhig mal etwas kälter werden. Meine Wahl fiel auf ein sehr leichtes Model von Reed welche mir ebenfalls aus England mitgebracht wurde. Das gute Stück ist aus Pertex Quantum, wiegt gerade mal 87g und ist im integriertem Packsack schnell und klein zusammengepackt. Ich hoffe nur, dass sie haltbar genug ist.
Das war´s auch schon wieder. Bald geht´s also vielleicht los! Stay tuned!!
Ansonsten gibt es eigentlich nicht viel Neues. Ich bin stetig dabei meine Ausrüstung zu optimieren. Mittlerweile geht das aber nur noch um Details. Einige neue Teile sind auch angekommen:
Hier habe ich mir aus England ein super leichtes Paar von Alpkit mitbringen lassen (danke Patrick). Die Dinger sind aus Carbon und wiegen zusammen gerade einmal 260g! Ich hoffe, dass sie dadurch nicht zu instabil sind und mir irgendwann wegbrechen aber sie machen einen soliden Eindruck.
Windjacke:
| im Packsack |
Das war´s auch schon wieder. Bald geht´s also vielleicht los! Stay tuned!!
Sonntag, 5. April 2015
Mahlzeit
Wer viel wandert muss auch viel essen! 30-40 km am Tag verbrauchen was?? 4000 Kalorien? 5000? Denke so um den Dreh müsste das passen. Wie gedenke ich mich nun also zu verpflegen?
Nun, die "gute" Nachricht ist, dass ich ja nicht durch das tiefste Sibirien gehe, sondern durch Deutschland. D.h. ich komme mindestens einmal am Tag (eigentlich wohl eher 2-3 mal) durch eine Ortschaft. Diese Ortschaften können alles sein, von einem verträumten 100 Personen Dörfchen bis zu einem Stadtstaat wie Hamburg. Ich werde also garantiert nicht verhungern.
Ich könne nun also einfach 2-3 mal am Tag schön gemütlich in eine Gaststätte einkehren und mich lecker bedienen lassen. Aber wer will das denn? Zum einen auf Dauer viel zu teuer (bin ja mit nem Budget unterwegs), zum anderen viel zu langweilig! Essen gehen kann ja jeder!
Ich koche also selber! Zumindest meist. Sicherlich werde ich mir hin und wieder auch mal ne Pommes rot-weiß gönnen (keine Wurst - esse ja außer Fisch kein Fleisch), aber die meiste Zeit werde ich mir zumindest das Abendessen selber im Wald/ am Weg/ auf einem Campingplatz selber zubereiten. Und da ich keine komplette Küche mitschleppen werde, habe ich eigentlich (leider) nicht so die große Auswahl. Im Grunde geht alles was mit heißen Wasser gemacht werden kann: sprich Tütenfertiggerichte. Nudeln, Reis oder Kartoffelbrei sind da meist die Basis für. Für den Geschmack kommt dann noch etwas Glutamat rein und allerhand getrocknetes Zeug. Nicht gerade Gourmetküche, wird aber seinen Zweck erfüllen und am Ende eines 40 km Tages schmeckt glaube ich alles gut!? Zusätzlich gibt´s dann noch jede Menge Schokoriegel, Obst und Salat spätestens wenn man mal an einen Supermarkt vorbei kommt und wie gesagt auch mal ne Pommes. Zudem hoffe ich auf Tagesmärkten oder Hofläden auch so einige regionale Köstlichkeiten zu ergattern!
Das "was" wäre nun also geklärt. Kommen wir also zum "wie":
Ich habe mich dazu entschlossen mit Gas zu kochen. Dazu braucht es neben dem Gas mindestens noch einen Gasbrenner und einen Topf (ach was!?).
Zum Gas gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Ich werde erstmal nur mit der kleinsten Kartusche losziehen und dann nach Bedarf nachkaufen. Meinen Gasbrenner BRS-3000T habe ich mir aus China bestellt. Der Kollege wiegt grade mal 25g! Was leichteres habe ich nicht gefunden. Der nächst leichteste wiegt 48g.
Als kleinen Luxus könne ich mir zusätzlich zum Topf auch noch eine Tasse. So kann ich mir abends auch mal einen Tee machen und morgens einen Instantkaffee (hey - besser als nichts!).
Der 850 ml Toaks Titan-Topf wiegt inkl. Deckel 102g, die Alutasse 54g.
Der Vollständigkeit halber:
Brenner wird auf das Gas geschraubt und der Topf auf den Brenner gestellt ;-)
Kocht das Wasser dann wird das Gas abgedreht und der Topf samt Wasser und Tütengericht in den Pot-cozy gepackt. Der Cozy hält das Wasser (hoffentlich) lang genug auf Temperatur bis das Gericht fertig ist. Den habe ich mir aus einer alten Kühltasche selber gebaut. Nicht schön, nicht das perfekte Material, aber ich hoffe er erfüllt seinen Zweck. Zusätzliches Gewicht: 35g.
Topf in den cozy - Deckel drauf - abwarten.
Gegessen wird dann mit dem 17g Toaks Titan-Spork bzw. Göffel.
Aufgegessen, mit einem kleinen Schwamm sauber gemacht und alles in den großen Topf.
Das war´s.
Nun, die "gute" Nachricht ist, dass ich ja nicht durch das tiefste Sibirien gehe, sondern durch Deutschland. D.h. ich komme mindestens einmal am Tag (eigentlich wohl eher 2-3 mal) durch eine Ortschaft. Diese Ortschaften können alles sein, von einem verträumten 100 Personen Dörfchen bis zu einem Stadtstaat wie Hamburg. Ich werde also garantiert nicht verhungern.
Ich könne nun also einfach 2-3 mal am Tag schön gemütlich in eine Gaststätte einkehren und mich lecker bedienen lassen. Aber wer will das denn? Zum einen auf Dauer viel zu teuer (bin ja mit nem Budget unterwegs), zum anderen viel zu langweilig! Essen gehen kann ja jeder!
Ich koche also selber! Zumindest meist. Sicherlich werde ich mir hin und wieder auch mal ne Pommes rot-weiß gönnen (keine Wurst - esse ja außer Fisch kein Fleisch), aber die meiste Zeit werde ich mir zumindest das Abendessen selber im Wald/ am Weg/ auf einem Campingplatz selber zubereiten. Und da ich keine komplette Küche mitschleppen werde, habe ich eigentlich (leider) nicht so die große Auswahl. Im Grunde geht alles was mit heißen Wasser gemacht werden kann: sprich Tütenfertiggerichte. Nudeln, Reis oder Kartoffelbrei sind da meist die Basis für. Für den Geschmack kommt dann noch etwas Glutamat rein und allerhand getrocknetes Zeug. Nicht gerade Gourmetküche, wird aber seinen Zweck erfüllen und am Ende eines 40 km Tages schmeckt glaube ich alles gut!? Zusätzlich gibt´s dann noch jede Menge Schokoriegel, Obst und Salat spätestens wenn man mal an einen Supermarkt vorbei kommt und wie gesagt auch mal ne Pommes. Zudem hoffe ich auf Tagesmärkten oder Hofläden auch so einige regionale Köstlichkeiten zu ergattern!
Das "was" wäre nun also geklärt. Kommen wir also zum "wie":
Ich habe mich dazu entschlossen mit Gas zu kochen. Dazu braucht es neben dem Gas mindestens noch einen Gasbrenner und einen Topf (ach was!?).
| Gas und Brenner |
| Topf Kind und Mama |
Der 850 ml Toaks Titan-Topf wiegt inkl. Deckel 102g, die Alutasse 54g.
Der Vollständigkeit halber:
Brenner wird auf das Gas geschraubt und der Topf auf den Brenner gestellt ;-)
| ex-sixpack Kühltasche |
Topf in den cozy - Deckel drauf - abwarten.
Gegessen wird dann mit dem 17g Toaks Titan-Spork bzw. Göffel.
| Das alles... |
Aufgegessen, mit einem kleinen Schwamm sauber gemacht und alles in den großen Topf.
| ... hier rein... |
| ... und in den Sack. |
Das war´s.
Donnerstag, 2. April 2015
Alles für die Sicherheit!
Thema gefährliche Tiere in Deutschland: Nicht wirklich viel! Bären: null. Wölfe: mittlerweile wohl ein paar.
In acht nehmen sollte man sich jedoch vor einem anderen kleinen Tierchen: der Zecke! Diese kann Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (kurz FSME) übertragen. Gegen ersteres kann man sich leider nur schützen indem man die Zecke bei einem Biss möglichst schnell entfernt. Es dauert nämlich i.d.R. 1-2 Stunden bevor sich die Erreger von der Zecke auf den Weg in den Menschen machen. Gegen FSME, welche insbesondere im Süden von Deutschland übertragen wird, kann man sich jedoch impfen, und da ich ja einen Großteil meines Weges im Grünen sein werde, habe ich dies auch machen lassen. Man benötigt min. zwei Injektionen mit etwa 4 Wochen dazwischen. Um einen längeren Impfschutz zu erhalten kann man sich 5 Monate nach der ersten Spritze eine weitere geben lassen und ist dann für einige Jahre geschützt. Genau Infos solltet ihr euch aber bei eurem Arzt holen!
Also liebe Leut, wer im Süden unterwegs ist: Impfen lassen!
PS: Ich bin kein Arzt! Alle Infos daher ohne Gewähr!
| Nun in meiner Blutbahn |
Also liebe Leut, wer im Süden unterwegs ist: Impfen lassen!
PS: Ich bin kein Arzt! Alle Infos daher ohne Gewähr!
Samstag, 21. März 2015
Status update
Servus allesamt,
so, länger nichts passiert hier. Deshalb hier mal ein kleines Update:
Für mich geht´s jetzt wieder beruflich los. Mein nächstes Projekt geht bis in die letzte Maiwoche. Wenn dann nichts im direkten Anschluss ansteht, wäre das eigentlich ein guter Zeitpunkt um mich Richtung Flensburg zu begeben und das Ding anzugehen! Wer mich kennt weiß, dass das ganze mit den Projekten ja durchaus auch schon mal spontane Angelegenheiten sein können. Daher werde ich zusehen, dass ich bis dahin Ausrüstungstechnisch alles habe um dann ggf. auch direkt starten zu können.
Da wir schon bei der Ausrüstung sind, hier ein paar Neuigkeiten:
- ich habe mir überlegt vom selbsgebautem Spiritusofen zu einen Gasbrenner zu wechseln. Daher habe ich mir den mit 25g unglaublich leichten BRS-3000T aus China bestellt. Ein erster Test folgt in den kommenden Tagen. Vielleicht wäre das ja auch was für ein erstes Video?!
- eine Zeltkontroverse ist ausgebrochen. Ich schwanke im Moment zwischen dem trekkertent stealth und dem tarptent ProTrail. Beide wiegen so um die 730g. Das stealth könnte ich mir aus England mitbringen lasse, das ProTrail aus den USA. Zurzeit denke ich, dass es das ProTrail werden wird - aber mal sehen.
- Wenn ich im Mai starte könnte es ja durchaus noch kühlere und mehr regnerische Tage geben. Denke daher über eine zusätzliche Windjacke nach. Diese sind i.d.R. auch Wasserabweisend und sie würde dann auch bei starkem Regen helfen. Mein Favorit im Moment ist mit nur 80g die Reed Windcheater Jacket.
Soweit erstmal in aller Kürze.
Weiteres Folgt.
so, länger nichts passiert hier. Deshalb hier mal ein kleines Update:
Für mich geht´s jetzt wieder beruflich los. Mein nächstes Projekt geht bis in die letzte Maiwoche. Wenn dann nichts im direkten Anschluss ansteht, wäre das eigentlich ein guter Zeitpunkt um mich Richtung Flensburg zu begeben und das Ding anzugehen! Wer mich kennt weiß, dass das ganze mit den Projekten ja durchaus auch schon mal spontane Angelegenheiten sein können. Daher werde ich zusehen, dass ich bis dahin Ausrüstungstechnisch alles habe um dann ggf. auch direkt starten zu können.
Da wir schon bei der Ausrüstung sind, hier ein paar Neuigkeiten:
- ich habe mir überlegt vom selbsgebautem Spiritusofen zu einen Gasbrenner zu wechseln. Daher habe ich mir den mit 25g unglaublich leichten BRS-3000T aus China bestellt. Ein erster Test folgt in den kommenden Tagen. Vielleicht wäre das ja auch was für ein erstes Video?!
- eine Zeltkontroverse ist ausgebrochen. Ich schwanke im Moment zwischen dem trekkertent stealth und dem tarptent ProTrail. Beide wiegen so um die 730g. Das stealth könnte ich mir aus England mitbringen lasse, das ProTrail aus den USA. Zurzeit denke ich, dass es das ProTrail werden wird - aber mal sehen.
- Wenn ich im Mai starte könnte es ja durchaus noch kühlere und mehr regnerische Tage geben. Denke daher über eine zusätzliche Windjacke nach. Diese sind i.d.R. auch Wasserabweisend und sie würde dann auch bei starkem Regen helfen. Mein Favorit im Moment ist mit nur 80g die Reed Windcheater Jacket.
Soweit erstmal in aller Kürze.
Weiteres Folgt.
Sonntag, 8. Februar 2015
in english please!
So, I got some requests for an english post from my english speaking (oakie) friends. I will keep the blog in German for now but here is a little introduction in englich so you guys know what´s going on.
Ok, here we go ya´ll: I am going to hike all through Germany this year. I will start this summer in Flensburg, the most northern city at the border to Denmark, and finish in the very southern city of Konstanz at the border to Switzland. The whole trip will take me about two month for 2000 kilometers (1250 miles). Yes, that´s all it takes to through hike my country and would even be less if I would walk in a straight line!
But how do I know which way to walk? No, I am not using a compass and a map! But there is actually a long distance hiking way called the "Europäischer Fernwanderweg E1" ("European long distance hikingway E1" or just the "E1"), which is marked all the way so I just have to follow the signs. The E1 actually starts in Norway and ends 4400 miles later in Italy. But for now I just want to walk the german part.
Most of the times I will sleep in a tent in the woods (hence my blog name "I crash in a bush") or sometimes on a campground or, if things get nasty, at a hotel/B&B/hostel every once in a while.
And what´s next? Well, if things work out a friend and I want to thru-hike the Appalachian Trail (AT) in the US next year. That one goes from Georgia to Maine, 2200 miles, six month (btw since it starts in Geogia: watch out Clint! I am coming!). The sky is the limit, right!!? If you want to learn more about the AT just check youtube. There a tons of cool videos out there and maybe one of you even falls in love with the trail like I did and wants to join us?!
Ok, I guess that´s all for now. Feel free to comment if you have any questions or if you want to tell me how badass I am for doing this.
Take care ya´ll!!
![]() |
But how do I know which way to walk? No, I am not using a compass and a map! But there is actually a long distance hiking way called the "Europäischer Fernwanderweg E1" ("European long distance hikingway E1" or just the "E1"), which is marked all the way so I just have to follow the signs. The E1 actually starts in Norway and ends 4400 miles later in Italy. But for now I just want to walk the german part.
Most of the times I will sleep in a tent in the woods (hence my blog name "I crash in a bush") or sometimes on a campground or, if things get nasty, at a hotel/B&B/hostel every once in a while.
And what´s next? Well, if things work out a friend and I want to thru-hike the Appalachian Trail (AT) in the US next year. That one goes from Georgia to Maine, 2200 miles, six month (btw since it starts in Geogia: watch out Clint! I am coming!). The sky is the limit, right!!? If you want to learn more about the AT just check youtube. There a tons of cool videos out there and maybe one of you even falls in love with the trail like I did and wants to join us?!
Ok, I guess that´s all for now. Feel free to comment if you have any questions or if you want to tell me how badass I am for doing this.
Take care ya´ll!!
Montag, 26. Januar 2015
ein letztes Mal: Back to 2010
Hach, erlaubt mir ein letztes Mal auf meinen ersten, mieserabelen Versuch des Hermannweges zurückzukommen:
Folgendes habe ich auf meiner Facebook Chronik entdeckt (drauf klicken zum vergrößern):
Zwei Tage später dann das:
Und wer war Schuld?? Genau, die Gore-Tex Schuhe und Baumwollsocken!!!
Folgendes habe ich auf meiner Facebook Chronik entdeckt (drauf klicken zum vergrößern):
![]() |
| Wie naiv wir doch waren... |
Zwei Tage später dann das:
![]() | |
| ... und wie falsch ich damals lag!!! |
Und wer war Schuld?? Genau, die Gore-Tex Schuhe und Baumwollsocken!!!
Dienstag, 13. Januar 2015
"Das war´s dann wohl...
![]() |
| Teller ab - 16g weniger! Yeah Baby! |
Mittwoch, 7. Januar 2015
Let´s talk Ausrüstung
So Leute, es ist soweit: Let´s talk Ausrüstung! Zunächst nur eine kleine Einführung. Wen das aber nicht interessiert: abschalten!
Wie schon erwähnt ist es ratsam so leicht wie möglich unterwegs zu sein. Wer über einen längeren Zeitraum 30-40 km am Tag gehen will der sollte reduzieren wo es nur geht - die Füße, Knie und der Rücken werden es einem danken und man kann zudem deutlich mehr km am Tag schaffen und hat auch noch Spaß dabei! Leider wusste ich das bei meinem ersten Hermannswegversuch noch nicht. Was dabei rauskam wisst ihr ja.
Der Fachwanderer spricht beim wandern mit super leichter Ausrüstung übrigens von ultraleicht (UL) wandern. Ultraleicht ist man unterwegs, wenn man ein Basisgewicht von 5-6 kg hat. Das Basisgewicht ist das Gewicht des Rucksacks ohne Verbrauchsstoffe wie Verpflegung, Wasser und ggf. Spiritus. Die Klamotten die man am Körper trägt zählen daher auch nicht zum Basisgewicht. Also grob: Basisgewicht 5-6 kg = UL, wer mehr hat ist bis zum einem Punkt "nur" noch leicht unterwegs, wer weniger hat dann irgendwann SUL (superultraleicht).
Beim überschlagen meiner Ausrüstung komme ich auf ein Basisgewicht von knapp 5 kg, was UL wäre! Mit der Kleidung am Leib sind es dann so 6,5 kg, kommt dann noch Futter, Wasser etc. dazu werden es vielleicht um die 8 kg - tutto completto all in. Das wäre der Hammer!
Doch wie schafft man das? Nun, zum einen: Sachen weglassen! 5 t-shirts, 4 paar Socken, 4 Unterhosen, ne Jeans für Abends, 2 Paar Schuhe, ne Krawatte - man weiß ja nie??? Pfff, nix da! Eine Unterhose, 2 leichte kurze Hosen, 2 shirts, 2 Paar Socken - Ende! Alles schnelltrocknend und alle paar Tage waschen.
Ein Topf, ein Teller, Messer, Kabel, Löffel, ein Glas, eine Tasse und ne Pfanne? Nö, ein leichter Topf für alles, vielleicht noch eine leichte kleine Tasse und ein Göffel (Gabel und Löffel in einem) - fertig!
Also reduzieren und weglassen zum einen, zum anderen von dem was man mitnimmt je eine möglichst leichte Version nehmen! Es gibt Zelte die wiegen 5+ kg, und es gibt welche die schlagen mit nur 600g zu buche! Dasselbe gilt für Schlafsäcke, Rucksäcke, Matten und alles andere. Und wenn man gut (sprich wie ein Irrer) sucht muss man dafür oft gar nicht so viel mehr bezahlen! Mein Rucksack z.B. wiegt nur 560g und hat nur um die 70€ gekostet, meine Luftmatte bei 300g ca. 45€ aus England (danke Nora!).
Wer wissen will was ich plane mitzunehmen, der kann ja mal auf der Ausrüstungsseite stöbern. Ich werde im laufe der Zeit auch mehr zu einzelnen Teilen schreiben - ja, es gibt Leute die das interessiert (schon jemand dabei?). Wer Fragen, Ideen oder Anmerkungen zu dem einen oder anderen hat kann diese gerne in den Kommentaren posten (geht jetzt auch ohne google Konto!).
Ansonsten: stay tuned!
PS: kurze Neuigkeiten findet ihr nun übrigens immer auf der "kurz notiert" Seite.
Wie schon erwähnt ist es ratsam so leicht wie möglich unterwegs zu sein. Wer über einen längeren Zeitraum 30-40 km am Tag gehen will der sollte reduzieren wo es nur geht - die Füße, Knie und der Rücken werden es einem danken und man kann zudem deutlich mehr km am Tag schaffen und hat auch noch Spaß dabei! Leider wusste ich das bei meinem ersten Hermannswegversuch noch nicht. Was dabei rauskam wisst ihr ja.
Der Fachwanderer spricht beim wandern mit super leichter Ausrüstung übrigens von ultraleicht (UL) wandern. Ultraleicht ist man unterwegs, wenn man ein Basisgewicht von 5-6 kg hat. Das Basisgewicht ist das Gewicht des Rucksacks ohne Verbrauchsstoffe wie Verpflegung, Wasser und ggf. Spiritus. Die Klamotten die man am Körper trägt zählen daher auch nicht zum Basisgewicht. Also grob: Basisgewicht 5-6 kg = UL, wer mehr hat ist bis zum einem Punkt "nur" noch leicht unterwegs, wer weniger hat dann irgendwann SUL (superultraleicht).
Beim überschlagen meiner Ausrüstung komme ich auf ein Basisgewicht von knapp 5 kg, was UL wäre! Mit der Kleidung am Leib sind es dann so 6,5 kg, kommt dann noch Futter, Wasser etc. dazu werden es vielleicht um die 8 kg - tutto completto all in. Das wäre der Hammer!
Doch wie schafft man das? Nun, zum einen: Sachen weglassen! 5 t-shirts, 4 paar Socken, 4 Unterhosen, ne Jeans für Abends, 2 Paar Schuhe, ne Krawatte - man weiß ja nie??? Pfff, nix da! Eine Unterhose, 2 leichte kurze Hosen, 2 shirts, 2 Paar Socken - Ende! Alles schnelltrocknend und alle paar Tage waschen.
Ein Topf, ein Teller, Messer, Kabel, Löffel, ein Glas, eine Tasse und ne Pfanne? Nö, ein leichter Topf für alles, vielleicht noch eine leichte kleine Tasse und ein Göffel (Gabel und Löffel in einem) - fertig!
Also reduzieren und weglassen zum einen, zum anderen von dem was man mitnimmt je eine möglichst leichte Version nehmen! Es gibt Zelte die wiegen 5+ kg, und es gibt welche die schlagen mit nur 600g zu buche! Dasselbe gilt für Schlafsäcke, Rucksäcke, Matten und alles andere. Und wenn man gut (sprich wie ein Irrer) sucht muss man dafür oft gar nicht so viel mehr bezahlen! Mein Rucksack z.B. wiegt nur 560g und hat nur um die 70€ gekostet, meine Luftmatte bei 300g ca. 45€ aus England (danke Nora!).
Wer wissen will was ich plane mitzunehmen, der kann ja mal auf der Ausrüstungsseite stöbern. Ich werde im laufe der Zeit auch mehr zu einzelnen Teilen schreiben - ja, es gibt Leute die das interessiert (schon jemand dabei?). Wer Fragen, Ideen oder Anmerkungen zu dem einen oder anderen hat kann diese gerne in den Kommentaren posten (geht jetzt auch ohne google Konto!).
Ansonsten: stay tuned!
PS: kurze Neuigkeiten findet ihr nun übrigens immer auf der "kurz notiert" Seite.
Dienstag, 30. Dezember 2014
E1... und dann??
Ja ich weiß, noch keinen Meter E1 gelaufen und doch schon wieder einen Schritt weiter. Aber ich hab ja Zeit und man wird ja noch träumen dürfen.
Also, was kommt nach Konstanz, dem Endpunkt des deutschen E1 Teils? Nun, ich habe ja bereits erwähnt, dass ich im Idealfall 2016 den Appalachian Trail angehen will. Dieser 3500 km lange Fernwanderweg gehört zu den drei großen Wege der USA:
1. Appalachian Trail (AT): 3500 km an der Ostküste der USA von Georgia bis nach Maine. Dauer etwa 6 Monate. Dabei werden 14 US Bundestaaten gekreuzt. Wanderer folgen weißen Markierungen. Nur etwa 30% der etwa 2000 Hiker die an den Start gehen kommen auch an. Übernachtet wird im Zelt, kostenlos in Sheltern (Hütten) die in regelmäßigen Abständen auf dem ganzen Weg verteilt stehen oder alle paar Tage in einer Stadt welche durchwandert wird bzw. nah dem Trail liegt. Hier wird dann auch jeweils Verpflegung nachgekauft und Kalorien nachgeladen denn der durchschnittliche Hiker verbaucht hier bis zu 6000 Kalorien am Tag! Eine sehr gute Doku dazu gibt es übrigens hier zu sehen! Und wer einen AT Hike 2015 verfolgen möchte dem dem empfehle ich den Blog atthruhike2015!
2. Pacific Crest Trail (PCT): 4200 km durch die Westküste der USA von der Grenze zu Mexiko bis zur amerikanisch-kanadischen Grenze. Auch hier ist man bis zu 6 Monaten unterwegs. Hier gehen wesentlich weniger Leute als beim AT an den Start (zumindest "noch", denn es kommt ein Film über den PCT raus). Von den etwa 500 kommen hier knapp 40% am Ziel an. Hier gibt es keine Shelter, übernachtet wird also im Zelt oder unter freiem Himmel bzw. ebenfalls alle paar Tage in Städten unterwegs. Eine schöne ARD Reportage dazu gibt es zurzeit noch hier zu sehen (schaut schnell, wird sicher bald raus genommen).

3. Continental Divide Trial (CDT): Der "König" der drei Wege. 5000 km ebenfalls von Mexiko zu Kanada, allerdings eher zentraler als der PCT. Im Gegensatz zu den anderen zwei Wegen ist der CDT noch nicht ganz fertig gestellt und schlechter bis gar nicht gekennzeichnet. Karte und Kompass bzw. GPS sind hier daher unbedingt vonnöten! Diesen Weg schaffen im Jahr lediglich um die 20 Leute!
Joa, und wer alle drei geschafft hat darf sich "Triple Crowner" nennen. Das wär doch was: Triple Crowner Dennis!! Aber mal im ernst, "aim hight" heißt es ja so schön. Den AT würde ich auf jeden Fall versuchen wollen und wenn alles klappt gerne schon 2016 zusammen mit Thomas L. der es gar nicht abwarten kann.
Sollte das aber aus irgendwelchen Gründen dann doch ins Wasser fallen gibt es noch genug kürzere Wege in Europa die interessant sind. Da wäre zum einen der West Highland Way in Schottland (154 km) oder aber der schweizer Teil des E1 (340 km) um nur zwei zu nennen.
We will see, so stay tuned!
Euer Triple Crowner in spe
Also, was kommt nach Konstanz, dem Endpunkt des deutschen E1 Teils? Nun, ich habe ja bereits erwähnt, dass ich im Idealfall 2016 den Appalachian Trail angehen will. Dieser 3500 km lange Fernwanderweg gehört zu den drei großen Wege der USA:
2. Pacific Crest Trail (PCT): 4200 km durch die Westküste der USA von der Grenze zu Mexiko bis zur amerikanisch-kanadischen Grenze. Auch hier ist man bis zu 6 Monaten unterwegs. Hier gehen wesentlich weniger Leute als beim AT an den Start (zumindest "noch", denn es kommt ein Film über den PCT raus). Von den etwa 500 kommen hier knapp 40% am Ziel an. Hier gibt es keine Shelter, übernachtet wird also im Zelt oder unter freiem Himmel bzw. ebenfalls alle paar Tage in Städten unterwegs. Eine schöne ARD Reportage dazu gibt es zurzeit noch hier zu sehen (schaut schnell, wird sicher bald raus genommen).
3. Continental Divide Trial (CDT): Der "König" der drei Wege. 5000 km ebenfalls von Mexiko zu Kanada, allerdings eher zentraler als der PCT. Im Gegensatz zu den anderen zwei Wegen ist der CDT noch nicht ganz fertig gestellt und schlechter bis gar nicht gekennzeichnet. Karte und Kompass bzw. GPS sind hier daher unbedingt vonnöten! Diesen Weg schaffen im Jahr lediglich um die 20 Leute!
Joa, und wer alle drei geschafft hat darf sich "Triple Crowner" nennen. Das wär doch was: Triple Crowner Dennis!! Aber mal im ernst, "aim hight" heißt es ja so schön. Den AT würde ich auf jeden Fall versuchen wollen und wenn alles klappt gerne schon 2016 zusammen mit Thomas L. der es gar nicht abwarten kann.
Sollte das aber aus irgendwelchen Gründen dann doch ins Wasser fallen gibt es noch genug kürzere Wege in Europa die interessant sind. Da wäre zum einen der West Highland Way in Schottland (154 km) oder aber der schweizer Teil des E1 (340 km) um nur zwei zu nennen.
We will see, so stay tuned!
Euer Triple Crowner in spe
Mittwoch, 24. Dezember 2014
Hermann 1 - Dennis' 0 - oder "Die Hermann-Niederlage"
Der Wille war stark, doch der Körper ein Wrack.
Und die Moral von der Geschicht: Wanderer, spare an Gewicht... und an Baumwollsocken und Gore-Tex Schuhe!!
Donnerstag, 11. Dezember 2014
Intro 2
![]() |
| Quelle: www.fernwandern-in-europa.de |
Im Idealfall gedenke ich im Sommer zu starten. Dann ist es zwar heiß, man muss aber weniger an Klamotten schleppen und bekommt eine schönen Teint. Die Ausrüstung ist sowieso ein Thema für sich aber generell möchte man so leicht wie möglich unterwegs sein! Um Gewicht zu sparen lässt man zum einen Dinge einfach weg, und nimmt von dem anderen jeweils eine möglichst leichte Version. Aber dazu später mehr.
Im Gebüsch plane ich im übrigen tatsächlich zu pennen. Die meisten Nächte werde ich wohl im Zelt übernachten. Hin und wieder auf Campingplätzen um auch mal zu duschen, und manchmal sicher auch in einer Herberge oder einem Hotel. Und wer auf dem Weg wohnt kann sich schon mal auf einen Besuch von mir vorbereiten (z.B. Hamburg und Wiesbaden)!
Soviel also zur Theorie. Ich hoffe nun, dass sich dieses ganze Vorhaben auch mit meiner beruflichen Auftragslage vereinbaren lässt!? Ich werde euch auf dem Laufenden halten, also wie immer: stay tuned!
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Intro 1
Soooo ihr Lieben, mein erster richtiger Blogeintrag. Wie spannend! Wo fang ich an?? Vielleicht am Anfang:
Wie einige von euch bereits wissen, bin ich schon seit einiger Zeit dem Wanderfieber verfallen. Wobei "wandern" jetzt uncool nach "mit Hut und Stock ein wenig spazieren gehen" klingt. Doch ich meine da eher Fernwandern, die Amis sagen auch long distance hiking dazu, was wiederum schon ziemlich lässig ist!!
Also, das ganze fing dann auch eigentlich schon 2010 mit dem Versuch den 160 km langen Hermannsweg zu erwandern an. Dieses Unterfangen scheiterte jedoch kläglich (mehr dazu in einem separaten Eintrag), woraufhin ich all meine Wanderpläne erst einmal verwarf. Etwa 2 Jahre später hatte ich dann jedoch meine Hermann-Niederlage überwunden und wollte dann doch wieder los. Zunächst hatte ich klassisch den Jakobsweg im Auge, später denn Appalachian Trail in den USA, und zu guter Letzt dann den E1, welcher mir für den Anfang als guter Kompromiss zwischen 'fernwandern' und 'nah zuhause sein' erscheint.
Soweit war also alles geklärt. Zumindest theoretisch. Ich hatte zwar alle Wanderblogs, -youtube Videos und Webseiten dieser Welt studiert (Nerd-Alarm!), doch wirklich erfolgreich war ich noch keinen Meter gewandert. Also etwas Ausrüstung besorgt und zwei kleinere Tageswanderungen, je um die 20 km, gemacht. Eine allein, eine mit meiner lieben Schwester. Beide verliefen super und ich wanderte in Gedanken schon euphorisch um die ganze Welt. "Geh du erst mal was längeres!" posaunte jedoch meine bessere Hälfte - zugegeben zurecht. Es musste was längeres her: Also Hermannsweg reloaded! Und überraschender Weise verlief auch diese Tour ohne Probleme. Ich und mein Wanderkollege Christian bezwangen den Hermann und bekamen nicht eine einzige Blase! Nur seine Schwester Evi, welche uns einen Tag begleitete, war wohl nicht ganz so gut vorbereitet (Kirschsaft!!!) und hatte mit den Nachwirkungen des EINEN Tages zu kämpfen ;-)
Und da bin ich nun und plane den E1. Aber mehr dazu in einem nächsten Eintrag.
Stay tuned!
Wie einige von euch bereits wissen, bin ich schon seit einiger Zeit dem Wanderfieber verfallen. Wobei "wandern" jetzt uncool nach "mit Hut und Stock ein wenig spazieren gehen" klingt. Doch ich meine da eher Fernwandern, die Amis sagen auch long distance hiking dazu, was wiederum schon ziemlich lässig ist!!
Also, das ganze fing dann auch eigentlich schon 2010 mit dem Versuch den 160 km langen Hermannsweg zu erwandern an. Dieses Unterfangen scheiterte jedoch kläglich (mehr dazu in einem separaten Eintrag), woraufhin ich all meine Wanderpläne erst einmal verwarf. Etwa 2 Jahre später hatte ich dann jedoch meine Hermann-Niederlage überwunden und wollte dann doch wieder los. Zunächst hatte ich klassisch den Jakobsweg im Auge, später denn Appalachian Trail in den USA, und zu guter Letzt dann den E1, welcher mir für den Anfang als guter Kompromiss zwischen 'fernwandern' und 'nah zuhause sein' erscheint.
Soweit war also alles geklärt. Zumindest theoretisch. Ich hatte zwar alle Wanderblogs, -youtube Videos und Webseiten dieser Welt studiert (Nerd-Alarm!), doch wirklich erfolgreich war ich noch keinen Meter gewandert. Also etwas Ausrüstung besorgt und zwei kleinere Tageswanderungen, je um die 20 km, gemacht. Eine allein, eine mit meiner lieben Schwester. Beide verliefen super und ich wanderte in Gedanken schon euphorisch um die ganze Welt. "Geh du erst mal was längeres!" posaunte jedoch meine bessere Hälfte - zugegeben zurecht. Es musste was längeres her: Also Hermannsweg reloaded! Und überraschender Weise verlief auch diese Tour ohne Probleme. Ich und mein Wanderkollege Christian bezwangen den Hermann und bekamen nicht eine einzige Blase! Nur seine Schwester Evi, welche uns einen Tag begleitete, war wohl nicht ganz so gut vorbereitet (Kirschsaft!!!) und hatte mit den Nachwirkungen des EINEN Tages zu kämpfen ;-)
| den Hermann bezwungen |
Und da bin ich nun und plane den E1. Aber mehr dazu in einem nächsten Eintrag.
Stay tuned!
Freitag, 28. November 2014
Was hier los??
Ich gedenke auf dem Wanderweg E1 in ca. 60 Tagen durch Deutschland zu laufen. Dieser Blog soll davon berichten. Stay tuned!!!
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